Folge 3 – Der Wärmepumpen-Pionier: SHK-Unternehmer Willi Gobbers
Shownotes
Website Gobbers Haustechnik:
Kreishandwerkerschaft Niederrhein
Website:
<https://www.kh-niederrhein.de/>
Insta:
<https://www.instagram.com/kreishandwerkerschaft_niederr/>
Facebook:
<https://www.facebook.com/KreishandwerkerschaftNiederrhein>
Intro-Musik von Ikoliks via pixabay https://pixabay.com/de/users/lkoliks-48415707/
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:13: Herzlich willkommen bei Meisterstücke, dem Podcast der Kresshandwerkerschaft Niederrhein.
00:00:18: Hier lernt ihr die spannendsten Handwerkerinnen und Handwerker aus der Region kennen.
00:00:23: Wir sprechen mit den Macherinnen und Machern von nebenan.
00:00:26: Bereit?
00:00:27: Dann los!
00:00:32: Wenn irgendwo in Krefeld das Wasser hoch steht oder die Heizung streikt, dann fällt oft ein Name.
00:00:39: Seit hundert sechs Jahren steht der Betrieb für Wärme, für Technik und für erstaunlich viel Zukunft.
00:00:45: Wärmepumpen, Fotovollteig, Energieeffizienz, all das war hier schon Thema als andere noch Heizöl-Tanken.
00:00:51: Heute sprechen wir mit dem Mann, der diesen Geist zusammen mit seinem Bruder und seinem großen Team weiter trägt, Willi, und zwar Willi der Dritte, Gorbos.
00:01:02: Mein Name ist Georg Balsen und ich freue mich sehr, dass Sie, Herr Gorbos, heute da sind.
00:01:06: Herzlich willkommen.
00:01:08: Vielen Dank, Herr Weisen.
00:01:09: Ich freue mich auch das Gespräch.
00:01:12: Ja, wir werden heute ein bisschen plaudern über Geschichte von Handwerk, aber auch ganz viel über Zukunft und auch über gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement, das Sie, Herr Gorvers, ja auch in sich tragen und über viele, viele Jahre praktiziert haben.
00:01:32: Aber vielleicht steigen wir mal ein.
00:01:34: Bei dem ersten Projekt bei dem sie gedacht haben, Mensch, das ist Zukunft, das wird bleiben.
00:01:41: Ja, in den Jahren deklar bin ich nach erfolgreichem Studium dann als frisch gewackener Diplomingenieur dann mit der Realität des Sandwerks konfrontiert worden.
00:01:59: wollte aber den Spagat natürlich schaffen, alles das, was ich im Studium gelernt habe, dann auch umzusetzen.
00:02:06: Und im Studium war das Thema Wärmepumpe ein ganz wichtiger Bestandteil.
00:02:15: Echten Leben, im echten Leben der Bauherrn, aber noch lange nicht angekommen und auch noch nicht in unsere Borumsche.
00:02:21: Aber ich war einfach so beseelt von dem Thema, und so ist es mir dann auch tatsächlich gelungen, dann in den Einen Einen Einen Achtzig ein Bauherrn zu finden, der dieses Projekt.
00:02:33: Wärmepumpe sich darauf einlassen wollte.
00:02:36: und dann haben wir tatsächlich für uns die erste, vielleicht auch in Krefeld, die erste, das weiß ich nicht genau, aber mit Sicherheit eine der ersten Wärmepumpen gebaut.
00:02:48: Damals war das eine Technik, die man heute kaum noch anwendet und zwar war das eine Grundwasser-Werbepumpe.
00:02:57: Da war also dieser Energieträger oder der Träger war das Grundwasser, was man dem Boden entzog durch die Werbepumpe.
00:03:05: laufen die Elis und dann wieder auf dem Grundstück, dem Grundwasser wieder zuführt.
00:03:11: Es ging nichts verloren.
00:03:14: Das Grundwasser wurde durch die Werbepumpe geschickt und das war eine ganz neue Technik und da habe ich eben mit Vergeisterung meinen Studienwissen anwenden können.
00:03:26: Also wir müssen ja mal festhalten, das ist jetzt ungefähr forty-fünf Jahre her.
00:03:31: Also war zu einer Zeit, als Wärmepumpentechnologie, ja noch, Sie haben es gerade gespielt, an der Exotentechnik war, woher kam dieser Pioniergeist?
00:03:43: War das Neugier?
00:03:44: War das auch ein bisschen Lust am Risiko?
00:03:46: War das Überzeugung?
00:03:50: Ich glaube, das war von allem etwas.
00:03:53: Einmal habe ich eben darauf gedrängt, die Dinge, die man im Studium ja doch sehr, sehr theoretisch dann vermittelt bekommt, anzuwenden.
00:04:04: Weil ein theoretisches Wissen ist zwar ganz nett, aber erst die Anwendung macht daraus was richtig spannendes.
00:04:10: Und das war für mich immer das.
00:04:12: Ich wollte die Dinge, die man theoretisch, die es theoretisch gibt oder die ich theoretisch beherrschte, dann auch in der Praxis umsetzen könne.
00:04:22: Und gerade das ist eben das, was für mich spannend ist.
00:04:28: Und das hat dann ja auch geklappt und ist gelungen.
00:04:31: Ich habe eben schon gesagt, Willi der Dritte, das heißt nicht, dass sie hier morgens mit einer Krone durch den Betrieb laufen, sondern ihr Großvater hat das Unternehmen gegründet und der hieß schon Wilhelm, ihr Vater hieß Wilhelm, also sie sind in der dritten Generation jetzt der Wilhelm, der das Unternehmen zusammen mit ihrem Bruder Michael führt.
00:04:53: Wenn Sie auf diese hundertsechs Jahre Gorbos-Firmen-Geschichte schauen, was ist so der rote Faden, der sich durch diese Zeit zieht?
00:05:01: Die Branche, in der wir hier tätig sind, ist sehr, sehr innovative.
00:05:07: Allein, wenn man das Thema Entwicklung der Heizungstechnik betrachtet, dann gab es früher das offene Holzfeuer.
00:05:18: Dann kam der Kohle- oder Kuchskessel.
00:05:23: Da hatte man, ich sage doch mal so ein bisschen, sein Lob auch schon eine Acht von Regelungstechnik.
00:05:30: Da bestand die Regelungstechnik darin, wieviel Schippen, Koks oder Kohle man in den Kessel rein schaufelte.
00:05:41: Dann wurde aus dem Koks Kessel, wurde dann der Ölkessel.
00:05:48: Dann nahm das Gas.
00:05:51: dass Kessel verbrannt wird, immer größere Bedeutung ein.
00:05:55: Dann gibt es das Thema, was mit Fernwärme zu tun hat.
00:06:00: Dann gibt es Innovationen, die immer wieder mal aufflackern, die sich aber noch bis heute nicht durchgesetzt haben wie die Brennstoffzelle.
00:06:09: Dann das Thema Wärmepumpe haben wir eben ja schon mal ausführlich besprochen.
00:06:12: Also wir sind da immer im Fluss und diese Dinge dann auch aktiv anzupacken und immer vorne dabei zu sein und die Dinge anzuwenden und umzusetzen, im Sinne des Kunden, das ist eben die Aufgabe und das ist das, was uns hundertsechs Jahre lang groß gemacht hat.
00:06:31: Und diese Haltung dieser Geist hat ja auch mit dazu geführt, dass sie vor einigen Monaten als zweites Unternehmen überhaupt in Krefeld mit dem Hansenshauser Handwerkspreis ausgezeichnet worden sind.
00:06:47: Das ist ja eine Auszeichnung, die nicht nur Technik, sondern auch Haltung würdigte.
00:06:52: Was bedeutet Ihnen diese Ehrung?
00:06:54: Einmal persönlich, aber auch fürs Team.
00:06:57: Also erst mal handeln wir uns natürlich sehr, sehr, sehr gefreut, dass wir diese Auszeichnung bekommen haben.
00:07:03: Und für mich ist da ein Aspekt, der auch, glaube ich, dem Sinne von Hans Hans Hauser entspricht, dass wir uns sehr, sehr... intensiv um das Thema Ausbildung bemühen.
00:07:17: Alle reden von Fachkräftemangel.
00:07:20: Bevor aber jemand Fachkraft ist oder Fachkraft wird, muss er zuerst mal eine Ausbildung durchlaufen.
00:07:27: Und eine Ausbildung durchlaufen kann man nur dann, wenn die entsprechenden Firmen am Markt da sind, die das den jungen Menschen ermöglichen, das zu tun.
00:07:37: Und das machen wir seit Jahrzehnten.
00:07:41: Ich will jetzt nicht sagen, wir haben es Jahrhunderten.
00:07:43: Es ist ja nur eins.
00:07:45: Aber wir machen es wirklich intensivst und immer.
00:07:49: Und haben in jedem Jahr stellen wir mehrere Auszubildende ein.
00:07:54: Inzwischen sind wir auf drei Säulen zählich.
00:08:00: Wir haben einmal Auszubildende im Bereich der Anlagenmechanik.
00:08:07: Sprich eigentlich dann früher die früheren Begriffe Sanit der Heiz- und Klimalüftung.
00:08:12: Dann bilden wir aus im Elektrobereich und wir bilden Kaufmennig aus.
00:08:17: Und damit ist eigentlich auch so umrissen, was wir als Unternehmen ausmachen, dass wir eben das Thema Haustechnik erweitert haben.
00:08:28: Und zwar diese klassische Begrenzung Sanit, der Heiz und Klima ist in meinen Augen auch nicht mehr zeitgemäß, weil die ganzen Dinge, die wir einbauen oder fast alle Dinge, die wir einbauen, haben.
00:08:44: Sie haben auch etwas mit Elektro zu tun.
00:08:46: Entweder auf der Seite, dass sie eine Spannungsversorgung brauchen, damit das überhaupt läuft, so sage ich mal, was Lob.
00:08:53: Auf der anderen Seite aber auch alles, was mit Regelungstechnik zu tun hat und mit Sensoren und mit Aktoren.
00:09:01: Das sind alles Themen, die in das Elektrogewerk reinragen.
00:09:05: Und deswegen haben wir uns vor längerer Zeit entschieden, auch eine eigene Elektroabteilung aufzubauen.
00:09:12: und damit auch seit einigen Jahren auf der Elektroseite auszubilden.
00:09:17: Wir kommen später nochmal auf das Thema Ausbildung zurück.
00:09:20: Ich würde gerne noch einen Moment bei der Preisverleihung bleiben.
00:09:24: Oberbürgermeister Meijer nannte sie bei der Ehrung, bei der Bereichung des Preises, ein Glücksfall für Krefeld.
00:09:33: Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie das hören?
00:09:37: Ich bin jetzt der Gesprächspartner hier bei Ihnen und ich bin aber nicht der, der hier das Unternehmen betreibt, sondern das Unternehmen, wenn nicht ich, sondern das Unternehmen sind alle rund achtzig Mitarbeiter, die hier bei uns, mit uns tätig sind und wir alle zusammen machen das Unternehmen aus und die Vielfalt der Bereiche, die wir anbieten für unsere Kunden, ist auch dem geschuldet, dass wir eben auch völlig unterschiedliche Mitarbeiter haben, die alle unterschiedliche Schwerpunkte besitzen, unterschiedliche Qualitäten und Qualifikationen aufweisen und deswegen dadurch das Ganze erst rund machen.
00:10:26: Und ich glaube, die Einbindung der Mitarbeiter ist ein ganz, ganz wichtiger Moment, um Unternehmen erfolgreich zu führen.
00:10:37: Und das ist für mich ein Glücksmoment, das immer wieder neu zu schaffen.
00:10:43: Und das ist eine anstrengende Aufgabe, weil eben jeder ist anders, jeder ist unterschiedlich, jeder hat unterschiedliche Schwerpunkte und unterschiedliche Sentimentalitäten und das alles so zusammenzuwinden und daraus ein großes ganzes zu machen.
00:11:03: und wenn er das gelingt das ist dann für mich der glücksfall.
00:11:07: sie haben
00:11:08: das preisgeld das mit dieser überreichung und diesem diesem preis verbunden war in höhe von fünf tausend euro geteilt.
00:11:16: Sie haben gesagt, das wollen wir nicht für uns als Unternehmen oder als Unternehmerfamilie, sondern wir stellen das zur Verfügung und zwar zur Hälfte für ihre Auszubildenden und zur anderen Hälfte für die Lebenshilfe Krefeld.
00:11:29: Warum gerade diese beiden Gruppen?
00:11:33: Einmal war für uns klar, das wichtige Standbein unseres Unternehmens ist die Ausbildung und sind dann die Auszubildenden.
00:11:43: Das ist eine Herzensangelegenheit und wir haben versuchen immer wieder neu diese Ausbildung attraktiv zu gestalten, und zwar auf ganz verschiedenen Bereichen.
00:11:57: Einmal ist natürlich das Fachwissen, was das A und O ist, aber neben dem Fachwissen sind auch ganz, ganz viele, ich sage mal, Softkills wichtig und entscheidend.
00:12:07: Und wir haben vor einigen Jahren erstmals begonnen, die... bestqualifiziertesten Auswillenden bei uns, denen eine besondere Sahne häufig zur Verfügung zu stellen und zwar, dass sie ein Auslandsfraktikum machen konnten, was dann von uns finanziert wurde.
00:12:30: Das ist super gut angekommen, weil das ist nicht unbedingt eine.
00:12:37: Man merkt dann vielleicht auch die Unterschiede in anderen Ländern, wie gearbeitet wird.
00:12:42: der letzte Mitarbeiter, der war in Malta, der vorletzte war in Rodders.
00:12:49: Und es sind dann ganz, ganz unterschiedliche Eindrücke, die die jungen Menschen dann mitbringen.
00:12:55: Aber man merkt einfach, die Begeisterung, die dann rüberkommt und das soll dann auch auf die anderen abferben, sich auch da zu engagieren und zu gucken, dass sie vielleicht vom nächsten Mal dabei sind.
00:13:07: Und mit diesem Freisgeld haben wir dann gesagt, die, die dann diesen Auslandsaufenthalt machen, den versüßen wir das dann nochmal, indem wir zusätzlich den nochmal in Ordnung ist.
00:13:18: Taschengeld drauflegen, damit man auch die Annehmlichkeiten eines Auslandsorgan-Zeites richtig dann in vollen Zügen genießen kann.
00:13:28: Die Ausbildung soll ja auch Spaß marken und mit ein bisschen Geld ist es dann einfacher.
00:13:35: Und die Lebenshilfe?
00:13:37: Die Lebenshilfe ist eine große Institution in Krefeld, die richtige Aufgaben erfüllt.
00:13:47: Nicht jeder hat das Glück von Geburt an, geistig und körperlich so zu sein, wie man sich das eigentlich wünscht.
00:13:58: Und ich bin froh, dass es Einrichtungen gibt für die Lebenshilfe, die sich zum Ziel gesetzt haben, sich genau der Menschen anzunehmen, die eben da Beeinträchtigungen haben und dass es da Wännchen gibt und Institutionen gibt, die sich intensiv und erfolgreich drum kümmern.
00:14:19: Das ist für uns.
00:14:20: Aller als Gesellschaften segnen.
00:14:23: Jeder Einzelne kann das nicht.
00:14:24: Deswegen brauchen wir Institutionen, die sich dieser Sache annehmen.
00:14:31: Und deswegen haben wir dann da die Lebenshilfe genommen.
00:14:36: Es gibt auch viele andere Einrichtungen, die es hätten genauso werden können.
00:14:41: Aber wir müssten uns mal halt für eine entscheiden.
00:14:44: Und das ist schon eine wichtige Einrichtung.
00:14:50: Gerade die Menschen, die da betroffen sind, die haben es dringend nötig.
00:14:55: Hans-Heinz-Hauser, der Namensgeber, dieses jetzt zum zweiten Mal von der Stadt Krefeld vor lienen Preises, war eine ganz prägende.
00:15:03: Handwerkerpersönlichkeit, engagierter Politiker auch und letztendlich ja auch früherer Oberbürgermeister.
00:15:11: Sie haben schon gesagt, Ausbildung war eine Sache, die sie irgendwie miteinander verbindet.
00:15:18: Was verbindet sie noch mit Hans-Heinz-Hauser, den sie ja sicherlich gekannt haben?
00:15:25: Ich habe Hans Hanshauser gekannt.
00:15:28: Mein Vater hat ihn auch viel besser bekannt.
00:15:30: Sie waren Weggefährten.
00:15:31: Die beiden waren auch zusammen im Stadtrat.
00:15:35: Also mein Vater war dann Stadtrat, als Hans Hanshauser auch Oberbürgermeister war.
00:15:41: Die beiden hatten viele Gemeinsamkeiten.
00:15:43: Sie waren ja beide im Handwerk tätig.
00:15:46: Sie waren beide in den Berufsorganisationen tätig und Hans Hanshauser.
00:15:54: hat ja auch zuerst mit kleinen Schritten angefangen, berufsverbändlich tätig zu sein.
00:16:01: Mein Vater war auch im Vorstand der Erinnung, der Sanit, der Heiz- und Klieberinnung, natürlich Hans Hans Hauser bei den Weckern.
00:16:09: Man muss sich das ja vorstellen, in den Jahr ninezehntzehn, also vor hundertsechs Jahren, da geht ein Mann mit einem Lötrohr in der Hand hin und gründet eine kleine Klempnerei.
00:16:19: So ist es ja gewesen heute.
00:16:21: Arbeiten bei Gobbers rund achtzig Menschen einen hochmodernen, heiz- und sonstigen Energie-Technik-System.
00:16:29: Was würden Sie sagen, was ist so das Erfolgsgeheimnis, das sich über diese Hundert sechs Jahre und über drei Generationen hinweg erhalten hat?
00:16:38: Sich immer erneuern.
00:16:42: Das Alte macht Guts sein.
00:16:46: Das Alte kennt man.
00:16:49: Das Alte... hat einen hohen Erfahrungswert, aber das reicht eben nicht.
00:16:55: Und auch im Handwerk oder vielleicht gerade im Handwerk haben wir die Möglichkeit, uns schnell weiterzuentwickeln.
00:17:06: Wir sind eben nicht der große Dampfer, den man nicht navigieren kann, sondern wir sind dann eher das kleine Boot.
00:17:20: was schnell reagieren kann auf die Unbilden.
00:17:24: Sei es die große Welle, sei es der heftige Sturm, da muss man sich halt immer neu orientieren und sagen, man kann den Wind nicht ändern, aber man kann die Segel neu setzen.
00:17:36: Und genau das ist das, was wir tun und wo wir dann versuchen, die Veränderungen auf der technischen Seite, aber auch auf der gesellschaftlichen Seite und auch bei den Bedürfnissen der Kunden.
00:17:52: Auch das ist ja ein Thema, was nicht stabil, was nicht irgendwie eine fixe Größe ist, sondern auch da sind die Bedürfnisse und die Anforderungen verändern sich und auch da ist unser, unser Ding darauf einzugehen und diese ganzen Strömungen zu spüren und auch umzusetzen.
00:18:15: Also auf der einen Seite ganz viel Innovation, ganz viel Neuerungen, ganz viel Modernität.
00:18:22: Auf der anderen Seite als hundertsechs Jahre altes Unternehmen ja auch ganz viel Tradition.
00:18:28: Welche handwerklichen Werte verteidigen Sie und halten Sie hoch?
00:18:33: Das erste in Handwerk ist Hand.
00:18:36: Und es gibt ganz, ganz viele Prozesse, die digitalisiert, die dadurch auch viele Dinge besser machen.
00:18:49: Aber das, was ich mit der Hand mache, das kann ich nicht digitalisieren.
00:18:55: Das ist das, was uns als Handwerker ausmacht, dass diese Prozesse, die wir umsetzen, händig sind.
00:19:06: Und ich glaube, das ist das, was Handwerk auch in Zukunft, das Handwerk auch in Zukunft bestand hat, weil eben diese Dinge, die händig sind, auch händig bleiben.
00:19:19: Jetzt gibt es ja nicht nur Privatmenschen, die Kunden bei Ihnen sind, sondern auch Unternehmen und Betriebe.
00:19:26: Und eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft soll ja Photovoltaik sein.
00:19:32: Viele Betriebe auch im Handwerk haben ja große Dachflächen nutzen Sie aber bisher kaum für Photovoltaikanlagen.
00:19:41: Warum tun sich so viele Kolleginnen und Kollegen im Handwerk schwer, das umzusetzen und selbst zu investieren?
00:19:52: Gute Frage, weil die Frage stelle ich mir selber auch.
00:19:55: Und ich hoffe, dass wir auch mit Hilfe der Initiative der Gräßhandwerker schafft, dann unsere Kollegen da informieren können, welche Möglichkeiten da eigentlich brach liegen.
00:20:08: Und gerade im Handwerk und in vielen Handwerksbetrieben haben wir größere Dachflächen, die oft Flachdächer haben, wo einem dann auch gerade eine Installation von Photovoltaikanlagen sehr einfach umzusetzen ist.
00:20:26: Ich habe manchmal den Eindruck, und das sehe ich ja bei uns auch, über das ganze Tagesgeschäft und diesen Druck, der sich aufbaut für den einzelnen Handwerksunternehmer, dass der einfach nicht die Zeit und die Muße hat, sich damit zu befassen und zu erkennen, was für ein unglaubliches Potenzial da brach liegt, wenn er diese Dinge da nicht umsetzt.
00:20:53: Also diese Kombination von Photovoltaik-Einlagen im Gesamtpaket, Photovoltaik-Einlagen, elektrischer Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox.
00:21:08: Das ist einfach eine Kombination, die dann aus vielen kleinen Einzelteilen und aus diesen vier Einzelsegmenten ein wunderbares, gesamtes großes Markt, was man nutzen sollte.
00:21:20: Lohnt sich das aus Ihrer Erfahrung für jeden Betrieb das zu machen?
00:21:26: Ein Beispiel könnte ich da nennen.
00:21:29: Ein Dachdeckerbetrieb, wo genau diese Situation zutrafen.
00:21:34: Ein großes Hallendach, der hat dann von uns eine größere Photovoltaikanlage bekommen.
00:21:43: Daraus ergibt sich eine Rendite aus den ersparten Stromkosten.
00:21:52: Die liegen bei rund vierzehn Prozent.
00:21:55: Und wenn ich das dann mal vergleiche mit dem, was so banküblich ist, wenn man feste Anlage von ein bis fünf Jahren nimmt, dann liegen wir da irgendwo bei deutlich, deutlich drunter.
00:22:13: vielleicht bei zwei, drei Prozent, also zwischen dem Betrag eine Anlageform meiner Bank und deren Diet, die Früttewoltaikanlage, auf dem Dach dazwischen liegen Welten und das sollte man einfach erkennen.
00:22:30: Das heißt, Willi Gorbos redet seinen Kolleginnen und Kollegen, packt euer erspartes aufs Dach.
00:22:37: Tut's aufs Dach und nicht auf die Wangen.
00:22:39: Ja, gut vermutlich halt schön.
00:22:42: Was glauben Sie, welche Technologien werden in zehn Jahren selbstverständlich sein und welche sind vielleicht aus Ihrer Sicht heute überschätzt?
00:22:52: Ich glaube, dass kurzfristig mit Sicherheit und auch mittelfristig das Thema Photovoltaik noch eine richtige Dynamik entwickeln wird.
00:23:06: dass wir nicht nur Dächer mit Photovoltaik ausstatten, sondern auch Fassaden.
00:23:12: Oder es gibt ja auch Photovoltaikmodule, die sind inzwischen wie eine Plastikfolie zu nutzen.
00:23:21: Da könnten Sie die Folie, das Auto mitbekleben.
00:23:26: Also diese Entwicklung wird mit Sicherheit weitergehen.
00:23:29: Da kann man sich ja auch mal vorstellen, oder mal legen, wenn alle Autos mit einem Photovoltaikmodul Beklebt wären.
00:23:39: Ich will Autos haben, war hundert Millionen.
00:23:41: Ich weiß es nicht genau, schätze ich mal.
00:23:44: Dann kommt euch die große Stückzahl schon einiges zusammen.
00:23:48: Wir haben viel über Technik gesprochen.
00:23:51: Technik ist das eine und Technik ist ganz wichtig in ihrem Handwerk.
00:23:55: Was begeistert sie noch, speziell am SRK-Antwerk?
00:23:59: Ja, die Schönheit.
00:24:02: Die Schönheit, die man ... vermitteln kann, die Schönheit, die man einbauen kann.
00:24:10: Ich denke da jetzt an das, was klassisch auch ein Sanitär-Heizungs-Klimabetrieb auszeichnet, nämlich das erste Begriff, nämlich Sanitär.
00:24:24: Und bei Sanitär, da denkt man ja sofort an Wasser, da denkt man an Badezimmer, da denkt man ja inzwischen weit aus ... mehr nicht nur an Funktionalität, sondern Wadelzimmer können hier auch begeistern.
00:24:40: Wadelzimmer sind inzwischen hier auch häufig ein... Raum, der auch Wellness rücksichtigt, der auch wunderschön sein kann, der sehr individuell gestaltet werden kann.
00:24:56: Da gibt es immer mehr Leute und immer mehr Kunden, die großen Wert darauf legen, dass auch ihr Warnzimmer entsprechend gestaltet ist.
00:25:07: Unendliche Vielzahl von Produkten für jeden Geschmack.
00:25:13: Das Badezimmer und die Amaturen haben ganz viel mit Wasser zu tun.
00:25:18: Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel, das wir haben und ja auch etwas, mit dem sie sich als SHK Handwerk intensiv beschäftigen.
00:25:29: Ihre Aufgabe ist es, dieses Trinkwasser sauber über viele Kilometerleitungen dann bis zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu bringen.
00:25:40: Ja, auch da sind sehr, sehr hohe Anforderungen, die sagten, mehr zurecht trinken.
00:25:45: Das ist das wichtigste Lebensmittel, was wir haben, was wir aber völlig unbedenklich einfach... konsumieren, ja aber damit wir das unbedenklich konsumieren können, ist eben da auf dem Weg von der Gewinnung des Trinkwassers ist es eben wichtig, dass dieses Trinkwasser da wo es durchfließt, bestimmte Voraussetzungen erfüllt und das ist eine wichtige Aufgabe von uns und unserer Betriebe, dass eben die Trinkwasserhygiene und die Erfordernisse und die Bedürfnisse, die dann an das Trinkwasser zu stellen sind, dass die erfüllt sind.
00:26:22: Auch das ist eine wichtige Aufgabe für uns.
00:26:25: Lebensmittel für alle, das Lebensmittel Trinkwasser für alle sauber und keimfrei, ja aus der dann hoffentlich wunderschönen und spannenden und Designeramatur rauslaufen zu lassen.
00:26:41: Also ganz spannende Technik.
00:26:43: Auf der anderen Seite, Sie haben es vorhin schon angesprochen, braucht ein Unternehmen Menschen.
00:26:49: Sie sind sehr engagiert in der Ausbildung seit Jahrzehnten.
00:26:53: Sie haben über zweihundert junge Menschen ausgebildet in den letzten Jahrzehnten.
00:27:00: Viele Betriebe klaren über Nachwuchsmangel.
00:27:02: Was ist Ihr persönliches Erfolgsrezept, um junge Menschen für das Handwerk zu begeistern?
00:27:09: Ja, Begeisterung.
00:27:10: Also Beruf muss Freude machen.
00:27:13: Und wenn Beruf Freude macht, ist man damit gut.
00:27:18: Und wenn man gut ist, macht er Beruf Freude.
00:27:20: Und das ist das, was wir versuchen zu vermitteln.
00:27:26: Dann ist nicht jeder Handwerker, aber diejenigen, die das Potenzial haben und die in dem Beruf eine Erfüllung suchen und finden und dann auch finden, die wollen wir eben begeistern.
00:27:41: und ich denke die Perspektiven, die wir gerade auch so aufgezeigt haben, die sollten auch jungen Menschen vermitteln, dass das ein Beruf ist mit einer enormen Zukunftsperspektive, was ja nicht bei allen.
00:27:55: auch nicht vor allen Handwerksberufen, leider der Fall ist.
00:27:59: Aber in unserer Prongre, den ich schon, sind wir da super gut aufgestellt, dass wir dauerhaft in dem Handwerk erfolgreich in Zukunft tätig sind und damit auch für die Auszubildenden, die den Weg wählen und den Beruf dann ergreifen, eine sichere Zukunft haben, ihr Leben lang.
00:28:21: Was ja heute sehr, sehr schon was Besonderes darstellt.
00:28:26: Wenn Sie Herr Gorbers Bewerbungen lesen von jungen Menschen, die sich um den Ausbildungsplatz bemühen, worauf achten Sie mehr?
00:28:31: Auf Noten oder auf Haltung?
00:28:34: Also es muss eine gewisse Grundvoraussetzung da sein, weil es ist ein sehr anspruchsvoller Beruf.
00:28:43: Insofern ist auch der Intellekt auch wichtig und nicht zu unterschätzen.
00:28:50: Aber das alleine macht das nicht aus.
00:28:53: Ich muss eine Empathie haben.
00:28:55: Ich arbeite mit Menschen.
00:29:00: Ich arbeite mit Kunden.
00:29:01: Ich arbeite oft bei den Kunden.
00:29:05: Ich muss ein Gefühl entwickeln, ob ich jetzt in der Werkshalle eine Reparatur vornehme.
00:29:14: oder bei Frau Dr.
00:29:16: Professor so und so auf dem weißen Teppich berunden.
00:29:21: Das sind völlig unterschiedliche Reiche, in denen ich mich bewege.
00:29:27: Und all das muss ich können.
00:29:28: Und das ist nicht nur was Kognitive, sondern das ist auch was Empathisches.
00:29:35: Und das muss ich alles leben und beherrchen.
00:29:38: Sie ... Ermöglichen Ihren Jahres besten Auszubildenden nicht drei Tage Ballermann, sondern drei Wochen Praktikum im Ausland, auf Malta oder in Island.
00:29:52: Was verändert ein solches Praktikum im Kopf eines jungen Menschen?
00:29:58: Über den Tellerrand gucken.
00:30:01: Ich glaube, das Schlimmste ist, wenn man nur immer seine eigene Suppe auslöffelt.
00:30:08: Nee, ich muss eben über den Teller rankucken und ich muss erkennen und muss es auch erfahren.
00:30:17: Und ich glaube, das ist ein ganz großer Unterschied, ob ich mir irgendwas anlese oder angucke durch ein Film oder durch ein Video.
00:30:26: Ich muss erfahren, wie es ist, wenn es anders ist.
00:30:29: Und ich glaube, das macht so ein Auslandsaufenthalt aus.
00:30:35: Und ich möchte da gerne nochmal gerade noch einen kleinen Schwenker machen.
00:30:41: Das, was wir jetzt für uns hier neu entdeckt haben seit einigen Jahren, das ist ja eigentlich gar nicht neu.
00:30:48: Das ist für uns jetzt neu, für das Handwerk neu.
00:30:51: Aber wenn Sie an ein Studium denken, da ist das eigentlich... Üblich oder seit Jahrzehnten üblich, dass man Auslandssemester macht und auch die bereichern.
00:31:05: Und diesen Gedanken, den sollen wir eben nicht nur bei den Studierenden haben und diese Bereicherung denen zugedeihen, sondern das ist eben wichtig und dringend, dass das auch im Handwerk stattfindet.
00:31:18: Und deswegen ist das für uns ein wichtiger Aspekt.
00:31:21: Auch das ist ja eine Ein Ansatz, um Handwerk attraktiver zu machen für junge Menschen.
00:31:28: Welche drei Dinge sollten Handwerksbetriebe aus ihrer Sicht ändern, um junge Menschen nicht nur zu finden, sondern auch zu halten?
00:31:38: Ja, Glücksgefühle vermitteln.
00:31:41: Das ist jetzt ein etwas unkonkreter Begriff.
00:31:44: Aber ich bin fest davon überzeugt, dass man seine Arbeit gerne machen muss.
00:31:53: dass man sich freut, das zu tun, was man tut.
00:31:57: Und wenn das nicht der Fall ist, dann kann ich mir eine nicht vorstellen, dass man erfolgreicher ein Berufsleben absolviert.
00:32:09: Also ich muss mit Freude meinen Job machen und Wir bemühen uns, das auch unseren Mitarbeitern zu vermitteln, dass die Freude an ihrer Arbeit haben.
00:32:22: Solange das der Fall ist, ist das für alle eine Win-win-Situation für den Mitarbeiter, für den Kunden und für uns als Betrieb.
00:32:38: Handwerk kann viel bewegen.
00:32:41: Nicht nur technisch, sondern auch menschlich und gesellschaftlich.
00:32:45: Sie haben mit ihrem Unternehmen vor wenigen Jahren bei einem großen Kunden Gasthermen ausgebaut, Wärmepumpen eingebaut und die alten Geräte dann in die Ukraine gespendet, die von Russland angegriffen worden war.
00:33:02: Wie kam es zu der Aktion?
00:33:04: Das war ziemlich zu Beginn.
00:33:08: des überfalls der russen auf die ukraine.
00:33:13: und ja das war verpasste zeitlich genau zusammen und es waren ja viele dinge die dann.
00:33:22: oder viele haben sich Gedanken gemacht was können wir tun wie können wir da helfen?
00:33:26: und gut dann haben wir eben gesagt das ist jetzt gerade Wir bauen die Geräte da aus und müssen die da ausbauen.
00:33:35: Und was tun wir damit?
00:33:38: Üblicherweise werden die verschrottet.
00:33:42: Dann haben wir gesagt, das wollen wir da nicht machen, sondern dann kam eben der Gedanke auch von Mitarbeitern auch, dass das auch wirklich ... Die Gelegenheit ist, was zu helfen, was Gutes zu tun und gleichzeitig ohne damit dem anderen zu schaden, sondern eigentlich nun auch auf allen Bereichen, weil das gut und das hat auch bei den Mitarbeitern eine gute Resonanz gefunden, weil die auch gesagt haben, wir als Unternehmen und wir als Mitarbeiter unterstützen das und das hat eine Hat so eine Sogwirkung gehabt, dass man sich auch Gedanken darüber macht, wie kann man auch anderen helfen?
00:34:30: Sehen Sie dieses gesellschaftliche Engagement, dass Sie ja auf anderen Ebenen sehr intensiv betrieben haben und zum Teil noch betreiben.
00:34:40: Sie waren viele, viele Jahre Obermeister der SHK-Innung in Krefeld zum Beispiel.
00:34:46: Ist das ein Teil Ihrer Unternehmenskultur oder ist das etwas, was man als Handwerker einfach macht?
00:34:56: Ich habe eben gesagt, diese Auslandaufenthalt machen wir auch deswegen, weil unsere Mitarbeiter über den Tellerrand gucken sollen.
00:35:07: Und das ist auch die Aufgabe, die man als Unternehmensleiter hat, über den Tellerrand zu gucken.
00:35:18: Und das heißt auch ein gesamtgesellschaftliches Engagement.
00:35:26: in verschiedenen Bereichen, dass das öffnet.
00:35:32: Das öffnet die Augen, das öffnet die Erkenntnisse, dass man nicht nur in seinem eigenen Dunst sich bewegt, sondern auch Probleme in anderen Bereichen erkennt und dadurch auch mehr.
00:35:50: die Erfahrung bekommt, warum andere Menschen anders denken, weil die in einem anderen Umfeld sind, weil die andere Problemlagen haben.
00:35:59: Und es gibt ja noch nicht den einen richtigen gesellschaftlichen Entwurf, sondern auch persönlichen Entwurf, sondern es gibt ein ganz breites Spektrum von Möglichkeiten.
00:36:13: Die muss man aber erst mal kennen und erfahren haben, um dann für sich das Beste rauszuziehen.
00:36:20: Und deswegen sind diese Dinge, die auch dürfen auch ganz weit weg vom Berufsfeld sein.
00:36:30: Es ist ganz wichtig, dass man auch da sich engagiert und da lernt.
00:36:36: Und das wird dann eine Rückkopplung zu dem eigenen Unternehmen.
00:36:41: Auch da kann man dann wieder Dinge umsetzen.
00:36:45: Wir springen mal zurück zum Anfang unseres Gesprächs.
00:36:48: Da haben Sie erzählt, dass Sie, neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:37:11: Es war keinen Tag langweilig.
00:37:13: Es war nicht immer nur schön.
00:37:16: Es wäre auch seltsam, wenn das so gewesen wäre.
00:37:22: Und vielleicht noch ein anderes Beispiel.
00:37:26: Man muss auch Taylor erkennen, um Höhlen herauszufinden.
00:37:32: Und so ist das natürlich auch in den jetzt, bald, forty-fünf Jahren ... Beruf so.
00:37:42: Es waren immer Höhen und Tiefen, aber immer auch dann wieder auf die Höhe, auf die nächste Höhe und auf den nächsten Punkt zu gucken, wo man dann wieder am Ziel ist und zurückschaut und den Weg sieht, den man gegangen ist.
00:37:58: Das ist immer wieder ein schönes Gefühl und das erlebt mich bis heute.
00:38:04: Das Handwerk denkt nicht in Problemen, sondern in Lösungen.
00:38:07: Das hat Oberbürgermeister Frank Meier bei der Verleihung des Hans-Hans-Hauser-Preises an sie gesagt.
00:38:14: Wir haben jetzt in dem Gespräch einen Eindruck bekommen, dass das ja wohl oft kaum jemanden so zutrifft wie auf Willy Govers und das Unternehmen Govers.
00:38:24: Herzlichen Dank für dieses Gespräch und alles Gute für die Zukunft.
00:38:28: Vielen Dank auch.
00:38:30: Hat mich sehr gefreut.
00:38:31: Das war Meisterstücke der Podcast der Kreishandwerkerschaft Niederrhein.
00:38:36: Und wenn es dir gefallen hat, empfiehle uns gerne weiter und abonniere unseren Podcast, damit du keine Folge mehr verpasst.
00:38:43: Super wäre natürlich auch eine positive Bewertung oder Rezension.
00:38:48: Darüber würden wir uns riesig freuen.
00:38:51: In diesem Sinne vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Meisterstück.
00:38:55: Tschüss.
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