Folge 2 – Die "kleine Rebellin": Dipl.-Wirtschaftsingenieurin Nadine Ludwigs
Shownotes
Website des Unternehmens Ludwigs Gebäude-Service:
Kreishandwerkerschaft Niederrhein
Website:
<https://www.kh-niederrhein.de/>
Insta:
<https://www.instagram.com/kreishandwerkerschaft_niederr/>
Facebook:
<https://www.facebook.com/KreishandwerkerschaftNiederrhein>
Intro-Musik von Ikoliks via pixabay https://pixabay.com/de/users/lkoliks-48415707/
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:13: Herzlich willkommen bei Meisterstücke, dem Podcast der Kresshandwerkerschaft Niederrhein.
00:00:18: Hier lernt ihr die spannendsten Handwerkerinnen und Handwerker aus der Region kennen.
00:00:23: Wir sprechen mit den Macherinnen und Machern von nebenan.
00:00:26: Bereit?
00:00:27: Dann los!
00:00:32: In dieser Folge werfen wir einen Blick auf ein Handwerk, das im Hintergrund wirkt und doch überall präsent ist, nämlich die Gebäudereinigung.
00:00:41: und mein heutiger Gast ist jemand, der dieses Handwerk mit Leidenschaft lebt und darüber hinaus sich für die gesamte Branche ehrenamtlich stark macht.
00:00:51: Nadine Ludwigs, Geschäftsführerin des Gebäudereinigungsunternehmens Ludwigs in Viersen.
00:00:56: Ehrenamtliche Obermeisterin der Gebäudereinigung Mittlerer Niederrhein und stellvertretende Kreishandwerksmeisterin der Kreishandwerkerschaft Niederrhein.
00:01:05: Und wir sprechen darüber, wie man ein großes Unternehmen führt, warum Nachwuchsförderung so wichtig ist, wie Ehrenamt im Handwerk funktioniert und wie vielleicht die Gebäudereinigung in Zukunft aussieht.
00:01:15: Mein Name ist Georg Balsen und ich freue mich sehr, dass Sie Frau Ludwigs da sind.
00:01:20: Hallo, vielen Dank.
00:01:21: Wenn Sie sich selbst in drei Worten und Begriffen beschreiben müssten.
00:01:25: Welche wären das?
00:01:27: Ich glaube, ich bin ein sehr ziehsträbiger Mensch.
00:01:30: Ich glaube, ich bin ein sehr fleißiger Mensch und ich bin ein sehr loyaler Mensch.
00:01:35: Sie sind Chefin des Gebäudereinigungsunterlebens Ludwigs in Fiesen.
00:01:41: Ein Unternehmen mit vierhundert Mitarbeitenden, also ein großes Unternehmen im Handwerk.
00:01:49: Sie sind studierte Wirtschaftsingenieurin.
00:01:52: Aber eigentlich wären Sie was ganz anderes geworden?
00:01:56: Genau.
00:01:56: Also mein Weg war ein bisschen holprig.
00:02:00: Ich glaube mittlerweile, es war eigentlich schon von Anfang an Fügung.
00:02:04: Ich bin in dieses Unternehmen hineingeboren worden.
00:02:07: Meine Eltern waren die Gründergeneration.
00:02:09: Und ich hatte aber irgendwie als junger Mensch immer das Gefühl, ich muss irgendwie was ganz anderes machen als meine Eltern.
00:02:15: Ich war da so ein kleiner Rebellen.
00:02:19: Ich war damals auf dem Gymnasium.
00:02:22: Und ich wollte unbedingt den akademischen Weg einschlagen.
00:02:25: Ich wusste gar nicht so genau warum, aber ich hatte ja von Freunden, von Bekannten, die damals studiert haben, immer gehört, wie toll das Studentenleben ist.
00:02:34: Für mich stand dann relativ schnell fest, ich möchte unbedingt studieren.
00:02:38: Was wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht genau?
00:02:40: Was ist denn dann geworden?
00:02:42: Dann ist es Psychologie geworden.
00:02:43: Das stand dann in der elften Klasse relativ schnell fest.
00:02:46: Ich hab damals unter anderem Pädagogik in der Schule gehabt.
00:02:50: Und es hat mich dann unheimlich fasziniert.
00:02:52: Wir hatten eine unheimlich tolle Lehrerin, die mit uns viel, wie auch psychologische Themen bearbeitet hat.
00:02:58: Und dann hab ich gedacht, okay, das ist genau mein Ding.
00:03:01: Ich hab damals in Nimmwegen in der Studium begonnen.
00:03:04: Und dann war mir aber relativ schnell klar, nee, also irgendwie ... Das ist es doch nicht so richtig.
00:03:10: Das war dann natürlich erstmal ein kleiner Tiefschlag, weil man hat sich so drei Jahre lang darauf fokussiert, das ist es, das machst du, das wirst du tun.
00:03:20: Ja, und dann habe ich das Studium nach knapp einem Jahr beendet, also abgebrochen.
00:03:25: Ja, und dann war die Überlegung, okay, was machst du jetzt, was tust du jetzt?
00:03:30: Dann war auch nebenbei immer so ein bisschen im Hinterkopf.
00:03:33: Ich bin halt in dieser Selbstständigkeit meiner Eltern aufgewachsen.
00:03:37: Ich bin in dem Handwerk aufgewachsen.
00:03:38: Ich bin in einem Wirtschaftsbetrieb aufgewachsen.
00:03:42: Und dann war natürlich so im Hinterkopf immer, vielleicht ist das ja doch dein Weg.
00:03:48: Meine Eltern hatten immer gesagt, okay, einen Versuch hast du.
00:03:52: Und das Ticket habe ich dann quasi eingelöst.
00:03:55: Bin dann wieder nach Hause zurück.
00:03:58: Und dann bin ich auf die ... Ich wollte zur Polizei, ich wollte zur Bundeswehr, also ich wollte gefühlt alles machen, was irgendwie anders ist als das, was meine Eltern gemacht haben.
00:04:09: Und dann kam mein Vater irgendwann mit einem Flyer unseres Berufsverbandes und sagte, guck mal, es gibt in Mönchengladbach an der Hochschule Niederrhein einen superinteressanten Studiengang.
00:04:21: Dann habe ich mir diesen Flyer angeguckt und hab gedacht, hat ja was mit Gebäudereinigung zu tun.
00:04:27: Das passte so überhaupt nicht in mein Bild und hab den Flyer da auch erst mal weggelegt.
00:04:32: Und mein Vater hat aber seine Chance gewittert, glaub ich.
00:04:35: Dann hab ich irgendwann gedacht, okay, kannst du dir ja mal angucken.
00:04:38: Dann hab ich im Internet ein bisschen recherchiert, hab ich ein bisschen schlau gemacht, war auch an dem Informationstag an der Hochschule nieder rein.
00:04:45: Und dann ist mir in dem Moment eigentlich so bewusst geworden.
00:04:48: Du kannst ja schon ganz viel von dem oder du weißt schon ganz viel von dem.
00:04:52: Also ich habe im Gebäudereiniger Handwerk bis dahin ja nicht wirklich gearbeitet.
00:04:56: Also ich habe so gearbeitet, wie man als Kind einer Unternehmerfamilie mitarbeitet, in den Ferien geholfen, nach der Schule viel Zeit im Unternehmen verbracht.
00:05:06: Und dann wurde mir erst mal klar, wie viel man in diesen zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren nebenbei so aufgenommen hat, obwohl das für ein Jahr nie so im Fokus gestanden hat.
00:05:15: Und ich dachte, na ja, gut, vielleicht ist das ja doch nicht so eine schlechte Idee.
00:05:20: Und dann muss ich ja ganz ehrlich auch immer sagen, hab ich gedacht, na ja, wenn's jetzt noch mal schief geht, dann kannst du ja sagen, der Papa ist es schuld.
00:05:28: Wir müssen dazu sagen, ihr Vater Werner Ludwigs hat das Unternehmen gegründet, viele, viele Jahre geleitet, zusammen mit ihrer Mutter Rosella, also klassisches Handwerker, Unternehmer, Ehepaar, kann man sagen, und haben dieses Unternehmen dann zur heutigen Größe ja auch geführt.
00:05:45: Genau.
00:05:46: Und dann habe ich mein Studium an der Hochschule Niederrhein begonnen.
00:05:50: Wirtschaftsingenieurswesen.
00:05:52: Aber mir war direkt klar mit der Fachrichtung Reinigungs- und Hygienemanagement.
00:05:57: Ja, und das war so eine der besten Entscheidungen in meinem Leben.
00:06:00: Also es hat mir Spaß gemacht.
00:06:02: Am Anfang war sehr viel Respekt gerade vor den Ingenieurswissenschaften.
00:06:06: Elektrotechnik, Maschinenbau.
00:06:09: Das waren auch damals, ich meine mal, das ist jetzt auch schon um die fünfundzwanzig Jahre her.
00:06:13: Wir waren vier.
00:06:15: Frauen von über zweihundert Studienanfängern.
00:06:17: Also es war noch ein sehr Männerlastiges Studium.
00:06:22: Und es hat natürlich sehr viele naturwissenschaftliche Fächer, Chemie, Physik, Mikrobiologie und viele technische Fächer.
00:06:28: Und also ich würde lügen, wenn ich sage, es war super leicht.
00:06:33: Und nachher, als natürlich der Schwerpunkt kam, ja, dann war es super.
00:06:36: Ja, und dann habe ich irgendwann mein Diplom gemacht.
00:06:39: Und dann bin ich aber erst mal woanders hingegangen.
00:06:43: In ein anderes Gebäudereinigungsunternehmen.
00:06:45: Nein, also es war relativ schnell klar, so stolz, wie gerade der Papa auch war, dass ich dann doch in diesem Bereich gegangen bin, war dann relativ schnell klar nach dem Studium erst mal ein paar Jahre woanders hin.
00:06:56: Und dann habe ich mich aber damals für die Industrie entschieden.
00:07:01: Das heißt, ich bin damals nach Mannheim gegangen zu einem Unternehmen, was für unsere Branche Reinigungsmaschinen, Reinigungs-Equipment, Reinigungschemie herstellt.
00:07:12: und habe da knapp drei Jahre im Marketing als Produktmanagerin gearbeitet.
00:07:16: Und ja, habe die andere Seite mal kennengelernt und das waren drei ganz tolle Jahre.
00:07:22: Und dann hat das Herz sich wieder ganz groß geweldet und hat gesagt, irgendwie würdest du ja jetzt gerne schon langsam Richtung Heimat ins älterliche Unternehmen.
00:07:32: Das heißt, Sie sind in das älterliche Unternehmen mit eingestiegen.
00:07:38: schon direkt in eine Leitungsposition gekommen oder wie haben Sie angefangen?
00:07:43: Nee, also Leitungsposition noch überhaupt nicht.
00:07:47: Ich muss vielleicht dazu sagen, ich habe im technischen Bereich immer schon während der Schule in den Sommerferien mitgearbeitet.
00:07:56: Ich weiß auch, meine Eltern haben mich das erste Mal mit fünfzehn, sechzehn, mit unseren damaligen Glas- und Fassadenreinigern in den Osterferien losgeschickt und jetzt lernen mal die Welt da draußen kennen.
00:08:07: Ich habe schon einiges im technischen Bereich gemacht, klar, immer als Schüler.
00:08:10: Aber schon, dass man wusste, okay, wie verdienen wir denn da draußen unser Geld?
00:08:14: Ja, und da bin ich langsam eingestiegen.
00:08:16: Ich habe viel mit meinem Vater zusammengearbeitet.
00:08:18: Ich habe langsam angefangen, die Auftragsverwaltung zu koordinieren.
00:08:26: Aber es war immer ganz klar, also hier kommt nicht Nadine Ludwigs kommt nicht ins Unternehmen und übersteht direkt diversen Personen, sondern es war schon klar, also Stück für Stück.
00:08:37: Und so bin ich eingestiegen.
00:08:39: Sie sind nicht als staatlich geprüftete Tochter, wenn man das so sagen kann, eingestiegen, sondern als Lernende damals.
00:08:45: Genau.
00:08:46: Inzwischen
00:08:47: leiten Sie das Unternehmen zusammen mit Ihrem Vater, wobei sich Ihre Eltern mehr und mehr zurückziehen.
00:08:55: Was sind die größten Herausforderungen in der Leitung eines Vierhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter starken Unternehmens?
00:09:05: Ich glaube, eine der großen Herausforderungen ist, in unserer Branche ist unsere Unternehmensgröße nicht klein, aber auch nicht riesengroß.
00:09:16: Und das stellt einen einfach vor unheimlich viele Herausforderungen.
00:09:20: Ich habe das immer noch, dass ich Tage habe, wo ich sehr viel im Tagesgeschäft mit unterwegs bin, weil einfach Probleme auftauchen, weil Probleme gelöst werden müssen.
00:09:30: Und gleichzeitig sind wir aber natürlich auch schon in vielen Bereichen in Managementstrukturen unterwegs.
00:09:37: Also das ist dieser Balanceakt zwischen dem Handwerk und Unternehmen.
00:09:41: in unserer Größenordnung sind sehr managementorientiert schon.
00:09:46: Und diesen Spagat zu bekommen, den finde ich super.
00:09:49: Den finde ich spannend, den finde ich toll.
00:09:51: Ich war heute Morgen noch.
00:09:52: Um zwanzig nach sechs ging das, ging der erste Anruf.
00:09:55: Dann bin ich an der Basis, dann bin ich, dann bin ich mit draußen, dann stehe ich mit in den Objekten, dann bin ich mit auf den Baustellen.
00:10:02: Was war das für ein Anruf?
00:10:03: Worum ging es da?
00:10:05: Heute Morgen ging es darum, dass zwei Mitarbeiter kurzfristig ausgefallen sind im Bereich der Glas- und Fassadenreiniger.
00:10:13: Und dann die Frage war, wer fährt jetzt wohin, musste umdisponiert werden, umgeplant werden?
00:10:20: Ich stelle mir bei vierhundert Mitarbeitern das als Alltag vor, dass das wahrscheinlich ständig passiert.
00:10:28: Das stimmt.
00:10:29: Wir müssen bei uns ein bisschen unterscheiden.
00:10:32: Wir haben verschiedene Unternehmensbereiche.
00:10:34: Wir haben die Glas- und Fassadenreiniger, die sind sehr nah an mir und meinem Team dran.
00:10:40: Und dann haben wir das ganz große Geschäft, das ist beispielsweise die Unterhaltsreinigung.
00:10:45: Da haben wir Objektleiterinnen und Objektleiter, die solche Dinge abfangen.
00:10:50: Also es ist nicht, dass bei mir fünfhundert Leute morgens oder vierhundert Leute morgens bei mir um sechs Uhr anrufen und sagen, wir haben ein Problem.
00:10:57: Also die alltäglichen Herausforderungen sind das eine.
00:11:00: Sie sagten, sie sind stark auch in Managementstrukturen drin.
00:11:04: Wie äußert sich das?
00:11:06: Wir sind im Gebäudereiniger Handwerk in vielen Bereichen oder es trifft auch auf unser Unternehmen zu.
00:11:11: Ich sehe nicht jeden Tag jeden.
00:11:13: Und das heißt, wir bauen Strukturen auf.
00:11:15: Mittlerweile haben wir viele Möglichkeiten durch die Digitalisierung.
00:11:18: Es sind viele Prozesse digitalisiert worden.
00:11:22: Und wir sind ein dezentral organisiertes Handwerk.
00:11:24: Bei der überwiegende Teil unserer Mitarbeiter arbeitet bei unseren Kunden.
00:11:29: Und diese Prozesse müssen organisiert werden.
00:11:32: Und dann alles, was dazugehört, was im kleinen Betrieb dazugehört, aber natürlich mit wachsender Größe komplexer wird.
00:11:40: Und das sind so diese Managementstrukturen, die ich eben mal kurz angeführt hatte.
00:11:45: Wer sind Ihre Kunden?
00:11:48: Wir arbeiten für Krankenhäuser, für Alten- und Pflegeeinrichtungen, Kindergärten, für klassische Verwaltungsgebäude.
00:11:56: Wenn Sie in einem Krankenhaus arbeiten oder für eine alte und fehlige Einrichtung oder andere Kunden, was umfasst Ihre Dienstleistung?
00:12:05: alles?
00:12:06: Die kann ganz breit sein.
00:12:08: Es ist die klassische Unterhaltsreinigung, das klassische Saubermachen.
00:12:12: Dann kommt in Krankenhäusern.
00:12:13: hinzu, dass darüber hinaus sehr viele desinfizierende Maßnahmen stattfinden.
00:12:19: OP-Reinigungen, Reinigung von Kreisseln oder Desinfektionsmaßnahmen in diesen Bereichen.
00:12:25: Wir übernehmen Spüldienste im Küchenbereich.
00:12:30: Wir reinigen die Küche.
00:12:33: Wir führen gründliche Reinigung oder Intensivreinigung von Abluftanlagen sowohl in der Küche als auch in der Wäscherei durch.
00:12:40: Wir machen die Glas- oder wir können die Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten durchführen.
00:12:44: Wir können Grundreinigungsmaßnahmen von Bodenflächen durchführen.
00:12:48: Sanierungen können wir mittlerweile von Bodenflächen durchführen.
00:12:52: Da können auch elastische Bodenbelege abgeschliffen werden und wieder neu aufgebaut werden.
00:12:57: Da können die Farben verändert werden.
00:12:59: Da können die Strukturen verändert werden.
00:13:01: Wir übernehmen Wäschereidienste.
00:13:04: Wir übernehmen die Lieferung von Verbrauchsmaterialien für Sanitärbereiche.
00:13:09: Wir bieten da Service an, um Spenderwechsel durchzuführen.
00:13:14: Also es ist ein wahnsinnig komplexer Bereich.
00:13:17: Es gibt Unternehmen in unserer Branche, die bieten Sicherheitsdienste an, an Flughäfen, auf Veranstaltungen etc.
00:13:26: Berufskollegen gibt es die Arbeiten an Flughäfen, die machen da die Gepäckabfertigung, die machen da die Personenkontrollen.
00:13:34: Also das Gebäudereinige Handwerk ist ein klassisches Handwerk, aber es hat sich zu so einem großen Paket entwickelt.
00:13:42: Und das finde ich, das ist das unglaublich spannender an unserem Handwerk.
00:13:46: Ich begegne oft, was heißt oft, aber ich begegne das öfteren Menschen, die mich mit ganz großen Augen angucken und überrascht sind, dass es den Ausbildungsberuf Gebäudereiniger oder Gebäudereinigerin gibt.
00:13:58: Und wenn man dann so ins Gespräch kommt und dann auch noch aufzeigt, pass mal auf das, was ihr von uns seht.
00:14:04: Das ist so klein, also ich würde behaupten, Fast jeder hat schon mal eine Reinigungskraft gesehen.
00:14:11: Sehr viele haben schon mal ein Glas- und Fassadenreiniger oder Fassadenreinigerin gesehen.
00:14:15: Aber all das, was dahinter steht, wo wir überall sind, was viele gar nicht wahrnehmen oder wo viele auch gar nicht wahrnehmen, dass das Unternehmen aus unserem Handwerk und unserer Branche sind.
00:14:26: Wenn Sie auf eine Veranstaltung gehen, der Sicherheitsdienster, sind mittlerweile ganz, ganz viele Unternehmen aus unserem Gewerk.
00:14:33: Sind das Vorurteile, mit denen Sie auch zu kämpfen haben?
00:14:37: So nach dem Motto, ihr putzt ja nur?
00:14:39: Auf jeden Fall.
00:14:41: Unsere Branche könnte ein besseres Image haben.
00:14:45: Wir arbeiten, auch unser Berufsverband arbeitet seit Jahrzehnten daran, dieses Image zu verbessern, weil es uns nicht gerecht wird.
00:14:54: Das ist ein ganz, ganz kleiner Teil, den man von uns sieht, von uns wahrnimmt.
00:15:00: Und da ist noch ein anderer riesengroßer Teil, der über all das hinausgeht.
00:15:04: Wir beschäftigen Ökotrophologen, wir beschäftigen Ingenieure, wir beschäftigen Wirtschaftsingenieure, Mikrobiologen.
00:15:10: Also das Spektrum ist so breit.
00:15:13: Und was ich halt toll finde in unserem Gewerk, wir haben eine Zusammenkunft zwischen dem Handwerklichen und auch dem Akademischen.
00:15:23: Also das zeigt auch mal, beides geht und der eine braucht den anderen.
00:15:27: In unserem Unternehmen, ich brauche beide Seiten.
00:15:29: Also ich finde, unser Handwerk ist das, wenn ich sagen, das Schönste, aber das gehört schon zu den tollen Handwerken.
00:15:36: Jetzt bin ich Vater eines Sohnes oder einer Tochter, der die sich mit dem Gedanken trägt, ins Gebäudereiniger Handwerk zu gehen und den Ausbildungsproof zu erlernen.
00:15:47: Was sagen Sie mir?
00:15:48: Sagen Sie Ihrem Sohn, er soll Gebäude reiniger werden.
00:15:51: Es ist ein sehr spannender Beruf.
00:15:53: Es ist ein unglaublich vielseitiger Beruf.
00:15:57: Und Sie haben alle Möglichkeiten.
00:15:59: Also Sie können draußen an der Front arbeiten.
00:16:02: Sie können später sagen, nee, ich möchte eher im Backoffice arbeiten.
00:16:06: Sie können bis ins Management hochgehen.
00:16:09: Und wir haben halt diese Vielseitigkeit in unserem Handwecken, unserem Gewerk.
00:16:14: Und Sie sind ja nicht nur auf... den Bereich der Gebäudereiniger fokussiert, sondern sie können auch in industrielle Betriebe als Gebäudereiniger mit dieser Ausbildung ja als Geselle, als Meister.
00:16:27: Also ich finde einfach, wir haben wahnsinnig tolle Zukunftsaussichten, Weiterbildungsmöglichkeiten, Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
00:16:36: Sie sagen, das ist ein wahnsinnig tolles Handwerk.
00:16:41: Wissen das die Leute?
00:16:43: Anders gefragt, wie schwer ist es, Nachwuchs zu finden?
00:16:47: Es ist schwer, Nachwuchs zu finden.
00:16:50: So wie es, glaube ich, überall schwer ist, Nachwuchs zu finden.
00:16:55: Ja, und man muss immer wieder ins Gespräch gehen.
00:16:58: Man muss fürs Handwerk werben, man muss engagiert sein, man muss jungen Leuten die Möglichkeiten in unserem Handwerk aufzählen und aufzeigen.
00:17:08: Und man muss auch oft versuchen, über den praktischen Weg an diese jungen Leute heranzukommen.
00:17:12: Als zu sagen, komm doch einfach mal zu uns.
00:17:15: Und es ist fast immer der Fall, dass auch junge Leute sagen, ich hätte gar nicht gedacht.
00:17:22: Das gehört auch alles dazu.
00:17:24: Dann sind ja auch Themen, wie Graffiti-Entfernung oder solche Geschichten.
00:17:27: Das sind dann auch Themen, wo man junge Leute so ein bisschen mit abholen kann.
00:17:32: Ich habe es bis jetzt ganz selten gehabt, dass jemand gesagt hat, nee, das finde ich überhaupt nicht gut.
00:17:40: dass jemand nachher sagt, ich habe mich doch für was anderes entschieden.
00:17:43: Das ist ja völlig legitim.
00:17:45: Aber trotzdem in allermeisten Fällen, dass junge Leute auch sagen, ich bin überrascht und war toll, war spannend, war interessant.
00:17:54: Wir haben natürlich auch Arbeitsmittel.
00:17:55: Wir arbeiten mit Arbeitsbühnen, mit Hebebühnen.
00:18:00: Das sind ja auch schon Gerätschaften, wenn sie da in dreiundzwanzig oder unsere Arbeitsbühne fünfundzwanzig Metern Arbeitshöhe stehen.
00:18:08: Das sind ja schon Maschinen, die sie da bewegen.
00:18:12: Und ich glaube, das sind auch so Dinge, wo man jungen Leuten sein kann.
00:18:14: Siehst du nicht nur dieses kleine Bild, was du in der Öffentlichkeit von uns siehst, sondern schau dir alleine mal unseren Maschinenpark, unseren Vorpark an, was da so alles rumsteht und wo man Spaß mit haben kann.
00:18:28: Ich habe es gesagt, sie setzen sich auch als Obermeisterin für ihr Handwerk ein.
00:18:34: Sie waren lange Zeit die einzige Frau.
00:18:38: Ich glaube, in ganz Deutschland, in diesem Amt als Obermeisterin.
00:18:42: Was motiviert Sie, dieses Ehrenamt auszuüben?
00:18:46: Ich glaube, auch das wurde mir in gewisser Weise in die Wiege gelegt.
00:18:51: Ich habe immer schon als Kind, als junge Frau mitbekommen.
00:18:54: Meine Eltern waren ehrenamtlich sehr stark engagiert.
00:18:58: Meine Mutter jahrelang als ehrenamtliche Richterin am Arbeitsgericht in Krefeld.
00:19:02: Mein Vater als Delegierter zum Landes- und Bundesinnungsverband.
00:19:06: Und er hat mich dann sehr schnell an die Innung rangeführt, wenn er mal gesagt hat, das ist wichtig.
00:19:11: Im ersten Schritt war es natürlich, du brauchst Kontakt zu Kollegen, du brauchst den Austausch.
00:19:16: Da erfährst du Dinge, da kannst du Dinge lernen, da kannst du dich ja beraten.
00:19:22: Das war so der allererste Einstieg.
00:19:25: Und dann irgendwann, ja, ich bin halt schon zielstrebig.
00:19:30: Das hat Spaß gemacht.
00:19:31: Das ist Ehrenamt des Generellers, was mir immer schon Spaß gemacht hat, auch auf anderen Ebenen.
00:19:37: Und dann wurde irgendwann die Frage an mich herangetreten, ob ich Interesse hätte, unsere Innung mittlerer Niederrhein als Obermeisterin zu übernehmen.
00:19:46: Und das freut einen dann natürlich auch.
00:19:50: Zumal ich da noch ein paar Jahre jünger war.
00:19:53: Ja, und so war der Werdegang.
00:19:54: So ist man dann automatisch delegiert zum Landesverband und zum Bundesverband.
00:20:00: Und dann ist es natürlich auch in unserem Handwerk.
00:20:04: Die Führungseben ist noch sehr männlich.
00:20:07: Die war damals männlich und die ist auch heute noch sehr männlich.
00:20:11: Unten an der Basis sind wir sehr frauenlastig, aber ich bin selbst heute noch eine der wenigen auf Landes- und Bundesebene.
00:20:19: Es sind natürlich heutzutage deutlich mehr Frauen als vor zehn, fünfzehn Jahren, aber es ist trotzdem immer noch, da sitzen immer noch sehr viele dunkle Anzugjacken.
00:20:30: wenn ich da mit meinem bunten Jackett dazwischen sitze.
00:20:33: Aber die kann man schon einzeln zählen, die bunten Jackets.
00:20:37: Ja, aber ich finde das spannend.
00:20:39: Sehen Sie sich da auch so ein bisschen als Pionierin?
00:20:43: Pionierin weiß ich nicht unbedingt.
00:20:45: Ich bin von meinen Eltern, auch gerade von meinem Vater, immer sehr unterstützt worden, auch hinsichtlich im Rollenverständnis.
00:20:59: Rollenbildern, die man so hat.
00:21:01: Und da hieß immer, du kannst alles erreichen, du kannst alles werden, du kannst alles machen.
00:21:08: So bin ich halt groß geworden.
00:21:09: Und deswegen war das für mich irgendwie auch immer so eine Selbstverständlichkeit.
00:21:13: Also klar, guckt mal links und rechts und denkt, du bist so mit die Einzige hier.
00:21:18: Aber das war nie was, was ich für mich als besonders empfunden habe.
00:21:22: Sondern ich habe das schon bemerkt.
00:21:23: Aber ja, warum denn nicht?
00:21:26: Wie groß ist Ihre Erinnerung?
00:21:27: Wie viele Mitglieder hat die?
00:21:29: Knapp vierzig Mitglieder.
00:21:32: Im Bereich mittlerer Niederrhein, das heißt, das umfasst die Kreise Viersen, Stadt Gräfeldt
00:21:38: und Stadt München-Gladbach.
00:21:40: Was sind Ihre wesentlichen Ziele in Ihrem Ehrenamt als Obermeisterin?
00:21:44: Das Handwerk gut zu vertreten, auch ein Gesicht für das Handwerk zu sein.
00:21:50: Wenn Sie als Gesicht fürs Handwerk auftreten und sich so verstehen, was können
00:21:55: Sie
00:21:56: tun, zusammen natürlich mit Ihrer Innung, um diesem Image-Problem, das gerade Ihr Handwerk hat, zu begegnen?
00:22:05: Immer wieder ins Gespräch gehen, immer wieder neue Wege zu suchen, um das Handwerk präsentieren zu können.
00:22:12: Zum
00:22:12: Beispiel im Podcast?
00:22:13: Zum Beispiel im Podcast über soziale Medien, über Informationsveranstaltungen.
00:22:19: Also einfach nicht müde zu werden, immer an Menschen und auch an junge Menschen zu appellieren.
00:22:25: Schau es dir erstmal richtig an und schau mal, was dahinter steckt und da werde ich auch nicht müde drin.
00:22:32: Wie verändert sich das Gebäudereinigerhandwerk derzeit?
00:22:35: Zum Beispiel durch Digitalisierung oder Automatisierung?
00:22:39: Also Digitalisierung nimmt schon großen Einzug.
00:22:43: Ich habe vorhin mal gesagt, wir sind ein dezentral organisiertes Handwerk.
00:22:48: Und die Digitalisierung bietet uns natürlich ganz viele auch tolle Möglichkeiten, uns besser zu organisieren.
00:22:57: Ja, bei uns ist das beispielsweise, wir haben mittlerweile ein papierloses Büro.
00:23:03: Also wir haben so alles, was es damals gab, an Arbeitsscheinen, Anlieferscheinen, die ganze Dokumentation, die immer in Papierform erfolgte.
00:23:12: Die ist komplett digitalisiert.
00:23:13: Das läuft alles über verschiedene Apps, die die Objektleiter oder die die Gebäudereinigergesellen oder Meister oder unsere Service Teams vor Ort aufrufen können, wo alle Informationen zur Verfügung stehen.
00:23:27: Informationen können viel gebündelter zur Verfügung gestellt werden.
00:23:32: Informationen sind immer auf dem aktuellen Stand.
00:23:35: Früher war es halt oft das Problem, man kam gar nicht hinterher.
00:23:38: Man hatte verschiedene Dokumente, die auch in Objekten hinterlegt sein müssen zum Nachweis, bezogen auf Arbeitsschutz oder ähnliches.
00:23:47: Und das ist einfach, wenn man mehrere hundert oder tausend Objekte betreut.
00:23:52: Es hört halt nie auf.
00:23:53: Man ist gerade hinten fertig, da fängt man vorne wieder an.
00:23:56: Das ist jetzt dezentral einfach.
00:23:58: Das kann alles aus der Verwaltung herausgesteuert werden.
00:24:00: Wir haben jetzt Anfang des Jahres die elektronische Arbeitszeitenerfassung eingeführt.
00:24:06: läuft auch alles über Apps, dass die Mitarbeiter sich, dass sich vierhundert Leute vor Ort einloggen und ausloggen können.
00:24:13: Das erspart Wege, das erspart Dokumentenbearbeitung.
00:24:19: Also das sind so ganz viele zentrale Themen.
00:24:22: oder wir haben beispielsweise noch das Qualitätsmanagement.
00:24:25: Da sind wir auch früher mit Zetteln losgezogen und haben angekreuzt, hier passt es, hier passt es nicht.
00:24:31: Das passiert halt alles elektronisch digital.
00:24:35: und bietet einem natürlich auch tolle Auswertungsmöglichkeiten, die dann auch dem Kunden zur Verfügung gestellt werden können.
00:24:41: Also ich glaube, wir haben uns in vielen Bereichen, haben wir die Chance, uns durch die Digitalisierung zu optimieren, zu verbessern und besser aufzustellen, auch für den Kunden.
00:24:55: Das kann man natürlich, da kann man ja auch nach außen hin mit werben.
00:24:58: Wir werden professioneller, sowohl in unseren Verwaltungsaufgaben.
00:25:03: Als auch, es hat sich auch sehr viel im technischen Bereich, also draußen an der Front getan.
00:25:07: Wir haben viele, bei uns zieht auch die Robotik ein.
00:25:10: Wir haben erste Roboter im Einsatz, schwerpunktmäßig noch in der Bodenreinigung.
00:25:17: Aber auch da geht der Weg hin und langsam geht es auch in die Bereiche.
00:25:21: Ja, was können die denn noch alles?
00:25:23: Also der Bodenbereich ist das eine.
00:25:25: Aber wie weit können die uns helfen in der Sanitärreinigung, in der Oberflächenreinigung?
00:25:30: Das wird noch dauern, klar.
00:25:33: Aber auch das Gebäude reiniger Handwerk ist ein sehr innovatives Handwerk.
00:25:37: Und man darf dieses Thema, glaube ich, auch nicht verkennen, weil auch wir müssen ehrlich sagen, wir haben ein Fachkräftemangel.
00:25:45: Und die Anzahl der potentiellen Mitarbeiter wird immer kleiner.
00:25:51: Und auch da müssen wir gucken, wie können wir Synergien erschaffen?
00:25:55: Wie können wir ja den Mangel eventuell maschinell auffangen?
00:26:00: Also es wird in unserem Gewerk, glaube ich, nie der Fall sein, dass wir nur noch mit Maschinen arbeiten.
00:26:05: Es wird immer der Mensch gebraucht, der die Maschine bedient und noch Tätigkeiten übernimmt, die die Maschine nicht übernehmen kann.
00:26:12: Aber ich glaube, auf der einen Seite ist ja Robotik immer so ein bisschen die Sorge, wo geht das hin?
00:26:22: Und auf der anderen Seite ist das aber auch eine Riesenschance.
00:26:25: Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrer Branche, zum Beispiel beim Einsatz von Reinigungsmitteln?
00:26:32: Also das Thema Nachhaltigkeit ist bei uns schon längere Zeit ein Thema.
00:26:37: Es gewinnt weiter an Bedeutung hinzu.
00:26:40: Es hat auch damit zu tun, dass auch unsere Kunden natürlich immer höhere Anforderungen bekommen.
00:26:45: Lieferketten müssen nachvollzogen werden können.
00:26:48: Wir haben mittlerweile viele Reinigungsprodukte, die dann ... ökologisch zertifiziert sind mit diversen Zulassungen und Labels, dass wir in unserer Branche geguckt haben, wir müssen von Einwegartikeln möglichst weit weg, überall da, wo es möglich ist und all diese Dinge.
00:27:05: Also einfach kürzere Wege in der Organisation.
00:27:07: Wie können wir unsere Routen optimieren, dass wir einfach weniger unterwegs sind?
00:27:15: Dann ist auch in unserer Branche, wir haben viele Fahrzeuge natürlich.
00:27:19: Auch wenn ich unseren Vorpark sehe, die Umstellung auf E-Fahrzeuge.
00:27:24: Also bei uns sind so viele Möglichkeiten, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen.
00:27:31: Und ich glaube, das wird auch in Zukunft so bleiben und das ist auch spannend.
00:27:34: Ich finde das ein spannendes Thema.
00:27:36: Was wünschen Sie sich für die Zukunft Ihrer Branche?
00:27:41: Ich würde mir wünschen, dass wir die Wertschätzung erhalten, die wir bekommen sollten, wobei als nicht die Branche, sondern unsere Mitarbeiter oder unsere Mitarbeitenden, dass man sich freut, wenn unsere Mitarbeiter kommt, dass man auch zu Schätzen weiß, was unsere Mitarbeiter jeden Tag leisten.
00:28:05: Was macht Nadine Ludwigs, wenn sie nicht arbeitet und nicht ehrenamtlich für Sandwerk unterwegs ist?
00:28:13: Oh je, da bleibt nicht mehr so viel.
00:28:16: Doch natürlich, ich hab natürlich auch noch eine Familie.
00:28:20: Also ich hab den einen Teil der Familie, die mit dem Unternehmen ist, aber ich hab natürlich auch noch ein Partner und ... meine beiden Kinder.
00:28:27: Und ja, mit denen wird dann viel Zeit verbracht.
00:28:31: Dann habe ich auch noch so ein kleines Hobby.
00:28:33: Das beschränkt sich aber Gott sei Dank immer nur auf einen Teil des Jahres.
00:28:37: Das ist der Karneval.
00:28:39: Das ist immer so meine Zeit, wo ich ganz viel Energie herhole und mal abschalten kann.
00:28:46: Und also das sind meine zwei großen Leidenschaften, meine Familie und der Karneval.
00:28:53: Jetzt
00:28:53: müssen wir so was sortieren.
00:28:54: Wie alt sind Ihre Kinder?
00:28:56: Meine Tochter ist neun und mein Sohn ist sieben.
00:29:00: Und im Karneval als, wie soll ich sagen, passivfeierende oder aktiv mitwirkende?
00:29:06: Wie sind Sie da unterwegs?
00:29:08: Ich war auch schon aktiv mitwirkend unterwegs, aber schwerpunktmäßig passiv unterwegs.
00:29:15: Einfach Freude am Leben zu haben, Freude am Zusammensein mit Freunden haben und einfach das Leben genießen und mal Jäck sein.
00:29:25: Maliek sein ist kein schlechtes Wort.
00:29:29: Worauf sind Sie am meisten stolz?
00:29:32: Auf meine Familie.
00:29:34: Das betrifft sowohl das private als auch meine Eltern, die mir diesen Weg ermöglicht haben, die dieses Unternehmen aufgebaut haben und die mir mit ganz großem Vertrauen dieses Unternehmen in die Hand legen und sagen, du machst das schon und wir glauben an dich.
00:29:56: Sie haben am Anfang gesagt, sie sind zielstrebig, fleißig und loyal.
00:30:01: Sie haben uns jetzt einen Einblick gegeben, was wir darunter verstehen können.
00:30:08: Vielen, vielen Dank für dieses spannende Gespräch, für die spannenden Einblicke in einer Branche, die jeder kennt, aber die gleichzeitig doch nicht so... bekannt ist.
00:30:20: Vielen Menschen.
00:30:20: Ich glaube, wir haben heute ein bisschen dazu beigetragen, dass sich das ändert.
00:30:25: Vielen Dank, Frau Ludwigs.
00:30:26: Vielen Dank.
00:30:26: Und bis zum nächsten Mal.
00:30:28: Dankeschön.
00:30:29: Das war Meisterstücke der Podcast der Kreishandwerkerschaft Niederrhein.
00:30:34: Und wenn es dir gefallen hat, empfiehle uns gerne weiter und abonniere unseren Podcast, damit du keine Folge mehr verpasst.
00:30:41: Super wäre natürlich auch eine positive Bewertung oder Rezension.
00:30:46: Darüber würden wir uns riesig freuen.
00:30:49: In diesem Sinne vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Meisterstück.
00:30:54: Tschüss!
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